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Presse

Das Grandhotel "Kaiserhof Victoria" residiert in Bad Kissingens allerbester Premiumlage
direkt an den historischen Kuranlagen des Staatsbades.

Winterglück in Bad Kissingen

Bad Kissingen und sein First-Class-Domizil „Kaiserhof Victoria“. Ein eleganter Auftritt auf Augenhöhe im Herzen des bayerischen Staatsbad es. Das Grandhotel in direkter Nachbarschaft zu den Kuranlagen besticht durch die gelungene Melange aus Tradition und Moderne. Und die Küche der „Frankenstube“ offeriert „Fein-Fränkisches“ auf beachtlichem Niveau 

Von Ingo Schmidt

Bad Kissingen, die schöne Kreisstadt in Unterfranken ist immer eine Reise wert. Längst hat sie sich wegen ihrer attraktiven Ganzjahresangebote an Kultur, Wellness und Erholung einen vorderen Platz im Ranking der beliebtesten Destinationen in Deutschland und Europa erobert. Die Stichworte des Erfolges lauten: Bayrisches Staatsbad mit gleich sieben heilsamen Mineralquellen, heilklimatischer Kurort, Bad Kissinger Sommer und vor allem die anziehende Melange aus Tradition und Moderne, die seit Jahrhunderten gewachsen, den reizvollen Charme des Staatsbades ausmacht. Gäste aus aller Welt besuchen seit alters her Bad Kissingen. Ein paar große Namen gefällig? Bayerns „Märchenkönig“ Ludwig II. erhob den Ort einst zum Bad, die russischen Zaren wie beispielsweise Alexander II. weilten hier zur Sommerfrische, Kaiserin „Sisi“ ebenso und Reichskanzler Otto von Bismarck war gleich 13 Mal zu Gast, was ihm die Ehrenbürgerschaft bescherte. Von dieser großen Zeit des Kurbades profitiert das Heilbad noch heute. Wer im imposanten Kurviertel mit seiner über 90 Meter langen Wandelhalle (der größten ihrer Art in Europa), dem Arkaden- und Regentenbau, dem berühmten Casino flaniert, der spürt die Grandezza des Besonderen. Gerade jetzt im Winter zeigt sich der Kurort von seiner zauberhaften, stillen Seite. Wenn die uralten Bäume im Kurbad mit Raureif und Schnee überzuckert sind, dann freut sich der weit gereiste Kurgast auf die hohe Zeit für genussvolle Stunden der Muße, der aktiven Erholung und der stilvollen Einkehr.

Grandhotel der Moderne

In der ersten Reihe in direkter Anbindung und Nähe zu den Kureinrichtungen logiert das noble Hotel „Kaiserhof Victoria“. Ein Grandhotel wie aus dem Bilderbuch traditionsreicher Palasthotels. Es vereint in seinen 170 Zimmern und Suiten die prachtvolle Ambiance von einst mit den gastlichen Errungenschaften von heute. Der Auftritt des Vier-Sterne-Hotels gleich gegenüber der Wandelhalle ist sehr erfreulich, was maßgeblich an der wegweisenden Arbeit von Hotelgeschäftsführer Christian Weghofer liegt, der hier seit Sommer 2009 einen werterhaltenden Verjüngungsprozess in Gang gesetzt hat, in dessen Folge das weitläufige First-Class-Domizil aktuell als Erste Adresse der Bad Kissinger Hotels gelistet wird. Mit der Verve des erfahrenen Gastgebers und ausgestattet mit der Expertise mehrjähriger Verantwortung in besten Hoteladressen ist es dem 49-Jährigen gelungen, das Grandhotel in die Moderne zu führen, ohne die Historie dabei auszublenden. Kein Jahr vergeht, in dem im „Kaiserhof Victoria“ nicht renoviert und zeitgemäß in die bauliche und innenarchitektonische Substanz investiert wird. So erstrahlen die feinen Zimmer und Suiten, darunter die exklusive „Sissi-Suite“ und die „Kaiserhofsuite“, in erhabenem Glanz der zeitlosen Moderne.

Zwei Erfolgsgaranten im First-Class-Domizil sind Geschäftsführer Christian Weghofer
und Peter Horntrich, der in der schmucken "Frankenstube" fein-fränkisch aufkocht.

Exzellente Vielfalt 

Wohin in das Auge blickt, es wird sich an den schönen Dingen erfreuen, die im „Kaiserhof Victoria“ in geradezu verschwenderischer Fülle geboten werden. Seien es die prunkvollen Kristallleuchter im Restaurant „Kaisersaal“ in der Belle Etage oder die kostbaren Wand- und Deckenbemalungen, Stuckverzierungen und Jugendstilfenster im angrenzenden Wintergarten-Restaurant. Auch die stattliche Spa-Landschaft weiß mit der Vielfalt der Offerten mehr als zu überzeugen. Pool, Whirlpool, großzügige Saunalandschaft, Kaiserbad, Tauchbecken, Ruheräumen, Fitnesseinrichtung, Wellnessmassagen, Aromabäder bis hin zur klassischen Trinkkur und Behandlungen mit dem Naturmoor, all das sind weitere „Erfolgszutaten“. Die Jahresauslastung von über 80 Prozent manifestiert die erfolgreiche Arbeit von Kaiserhofchef Christian Weghofer und seinen rund 80 Mitarbeitern. 

Zur Exzellenz des Hauses zählt unbestritten die Kulinarik, die wir seit Jahren mit zwei Sonnen in der „Frankenstube“ auszeichnen. An nur sechs Tischen für maximal 28 Genießer wird hier unter der kreativen Regie von Thorsten Duda und Peter Horntrich sowie im aufmerksam agierenden Service von Restaurantleiter Giuseppe Cesarola „fein-fränkisch“ gekocht. Stets handwerklich in ausgezeichneter Güte und immer den Jahreszeiten folgend. Zum Auftakt unseres Menüs probierten wir „Praline von der Wachtelbrust mit Pflaumenchutney“. Hernach mundete das „Carpaccio von der Rhöner Lachsforelle mit Senf-Dillsauce und Wachtelei“. Sehr gelungen war zudem die „samtige Crémesuppe vom Hokkaido-Kürbis mit Ingwer und Kokos“! Perfekt zubereitet kam der „Rosa gebratene Rehrücken mit Rahmpilzen, Brezen-Serviettenknödel und winterlichem Gemüse“ an unseren Tisch. Zum Finale überzeugte auf abermals sicherem Sonnen-Niveau das „Schokoküchlein mit flüssigem Kern an Rumsabayone“.

"Praline von der Wachtelbrust mit Pflaumenchutney", "Carpaccio von der Rhöner Lachsforelle", "Crémesuppe vom Hokkaido-Kürbis mit Ingwer und Kokos", "Rosa gebratener Rehrücken mit Rahmpilzen, Brezen-Serviettenknödel und winterlichem Gemüse" und "Schokoküchlein mit flüssigem Kern an Rumsabayone".

Frankenstube

Hotel Kaiserhof Victoria GmbH
Am Kurgarten 5/7
D-97688 Bad Kissingen

Tel.: 0971/7010
Fax: 0971/701197

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kaiserhof-victoria.de

Geschäftsführer: Christian Weghofer
Küchenchef: Thorsten Duda
Stellv. Küchenchef: Peter Horntrich
Restaurantleiter: Giuseppe Cerasola
Service: Sehr gut
Weine: Gut
Ambiente: Gediegen elegant

 

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Stilvolle Kulisse im geschichts-trächtigen Bad Kissinger Grandhotel „Kaiserhof Victoria“: 
Die großzügige Hotelhalle mit Ausgang zum Kurgarten und Wandelhalle

Feines aus Bad Kissingen

Unser Wiederbesuch im Grandhotel „Kaiserhof Victoria“ im Herzen des weltberühmten unterfränkischen Staatsbades Bad Kissingen dokumentiert in allen relevanten Segmenten Erfreuliches. Im geschichtsträchtigen First-Class-Domizil werden weitere wegweisende Kapitel zum schönen Thema Gastlichkeit und Genuss aufgeschlagen.

Von Ingo Schmidt

Über nunmehr sieben Jahre verfolgen wir inzwischen die positive Entwicklung der Grandhotellerie am geschichtsträchtigen Standort Bad Kissingen am Beispiel des mit vier Sternen klassifizierten Hotels „Kaiserhof Victoria“. Ein Traditionshaus in allerbester Lage direkt an den weltberühmten Kureinrichtungen des bayerischen Staatsbades gelegen. Österreichs Kaiserin Elisabeth, genannt „Sisi“, soll hier einst Logis genommen haben. Und auch Zar Alexander II und der „Eiserne Kanzler“, Otto von Bismarck. Nur drei Namen bedeutender Persönlichkeiten, für die der „Kaiserhof Victoria“ die allererste Wahl der Sommerfrische war. Bis heute hat der Kurort an der fränkischen Saale nichts von seiner internationalen Anziehungskraft eingebüßt. Die sieben Mineralquellen des heilklimatischen Kurortes in Unterfranken locken Jahr für Jahr Zigtausende Gesundheitstouristen und Kulturinteressierte nach Bad Kissingen. Alljährlich zählt der „Kissinger Sommer“ zu den wichtigsten überregional nachgefragten Musikveranstaltungen Deutschlands, mit Stars der weltweiten Klassikszene. Da ist es gut zu wissen, dass die anspruchsvolle Klientel im „Ersten Haus“ am Platz auf jene gastlichen Welten trifft, die immer schon den Unterschied ausmachten.

Weghofers Impulse

Die Fassade des First-Class-Domizils gleich vis à vis von Europas größter Wandelhalle erstrahlt in ehrwürdigem Glanz. Und im Innern setzt sich die Noblesse einer der besten Adressen der Region fort. Das ist das große Verdienst von Geschäftsführer Christian Weghofer, der hier seit Anfang an seines Wirkens im Jahre 2009 maßgeblich am Erfolg des „Kaiserhofes Victoria“ beteiligt ist. Kein Jahr vergeht, in dem der gebürtig aus der Steiermark stammende Hotelier nicht an der Optimierung der Verwöhnangebote arbeitet. Das Grandhotel verfügt über 166 nobel ausgestattete Zimmer und Suiten, die sich auf vier Häuserteile auf einem parkähnlichen Grundstück verteilen. Die Zimmer sind und werden sukzessive zu zeitlos schönen, hochwertig gestalteten Refugien gewandelt. Sie all eint der warme, anheimelnde Komfort. Im Haupthaus mit seiner beeindruckenden Hotelhalle, dem wunderschönen historischen Treppenhaus und dem im Jugendstil gehaltenen Restaurant „Kaisersaal“ in der Belle Etage, stehen inzwischen Suiten und Deluxe-Zimmer zur Verfügung, die ohne Zweifel den Ansprüchen an ein Fünf-Sterne-Komfort vollends gerecht werden. Die Hotelhalle, seit jeher Flaniermeile und Treffpunkt der Gäste aus aller Welt, ist jüngst mit einer neuen Hotelbar ausgestattet worden. Längst ist der „Kaiserhof Victoria“ auch wieder eine der bevorzugte Wellnessadressen in der Bad Kissinger Spitzenhotellerie.

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Links: Feine Tisch- und Tafelkultur charakterisiert das A-la-Carte-Restaurant „Frankenstube“ im Erdgeschoss des „Kaiserhof Victoria“.
Rechts: Zwei, die sich gut verstehen und kulinarisch bestens ergänzen. Küchenchef Thorsten Duda (li.) und sein Stellvertreter Peter Horntrich.


Fein-fränkische Küche

Seit Jahr und Tag zeichnet unser Magazin die Leistung von Küchenchef Thorsten Duda und seinem Stellvertreter Peter Horntrich in der „Frankenstube“ mit zwei Sonnen plus aus. Gerne erneuern wir auch in diesem Jahr die hohe Benotung. Die beiden bekennenden Franken haben sich ganz der frischen regionalen Jahreszeitenküche verschrieben. Löblich und nachahmenswert finden wir die Einbindung lokaler Produzenten, Händler und Erzeuger. Von der „Metzgerei Brunner“ aus Bad Kissingen stammen Köstlichkeiten wie geräucherte Ochsenlende, Schäufele und Spezialitäten vom Kalb. Fischzüchterin Inge Siepermann aus dem nahen Oberelsbach versorgt den „Kaiserhof Victoria“ mit fangfrischen Forellen, Saiblingen und Karpfen. Eine Sünde wert sind die süßen Pretiosen von der „Schokoladenmanufaktur Sandberg“ in der Rhön. Zu unserem Menü in der „Frankenstube“: Zum Auftakt mundete ein „Blutwurst-Ravioli mit Kartoffelcrème“. Der umsichtig und herzlich agierende Restaurantleiter Giuseppe Cerasola schenkte dazu ein vollmundiges Bier vom Kloster Kreuzberg aus Bischofsheim in der Rhön aus, das exklusiv nur handverlesene Adressen in der Region und in kleinen Chargen erhalten. Ein schöner Einstieg. Die dann gereichte „Trilogie aus dem Gewässer“ bot in akkurater Darbietung eine gratinierte Jakobsmuschel auf Spinat mit Safransauce, Kräuterkruste und Pecorino, gebratenem Scampi auf Algensalat sowie ein kleines Filet vom Bachsaibling mit Rieslingschaum. Auch der Ausflug ins internationale Fach gelang der Brigade mit „Asiatischen Garnelen“, die pointiert mit fernöstlichen Aromen gewürzt waren. Zwei kulinarische Volltreffer aus der fränkischen Heimat der Küchenchefs setzten weitere Ausrufezeichen. Zunächst „Beef Tea mit Ochsenschwanzpraline“: eine wahre Geschmacksexplosion mit konzentrierter Aromenfülle. Hernach demonstrierte das Köcheduo wie wundervoll „Fränkisches Schäufele mit Wirsing, Karotten, gelben Rüben und getrüffelten Knödeln“ munden kann, wenn man das fränkische Nationalgericht so perfekt und à la minute zubereitet wie die beiden Urfranken Duda und Horntrich. Zum Finale unseres Testmenüs gab es „Schokoladentörtchen mit Beeren und Vanille-Maronen-Granité“. Alles in allem eine erneut tadellose Gesamtleistung!

Kostproben

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„Blutwurst-Ravioli mit Kartoffelcrème“,  „Trilogie aus dem Gewässer“, „Asiatische Garnelen“,  „Fränkisches Schäufele mit Wirsing, Karotten, gelbe Rüben und getrüffelte Knödel“ und   „Schokoladentörtchen mit Beeren und Vanille-Maronen-Granité“

Frankenstube

Hotel Kaiserhof Victoria GmbH
Am Kurgarten 5/7
D-97688 Bad Kissingen

Tel.: 0971/7010
Fax: 0971/701197

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kaiserhof-victoria.de

Geschäftsführer: Christian Weghofer
Küchenchef: Thorsten Duda
Stellv. Küchenchef: Peter Horntrich
Restaurantleiter: Giuseppe Cerasola
Service: Sehr gut
Weine: Gut
Ambiente: Gediegen elegant

Hotel Kaiserhof Victoria in Bad Kissingen

Kaiserliches Vergnügen

Bad Kissingen blüht auf. Nicht nur anlässlich des „Kissinger Sommers“, dem international arrivierten Klassikmusik-Event. Auch im Grandhotel „Kaiserhof Victoria“ setzen die Verantwortlichen weiter kompromisslos auf Qualität in Küche, Keller und im SPA. Ein Wiederbesuch im geschichtsträchtigen bayerischen Staatsbad.

Von Ingo Schmidt

Bad Kissingen. Im Herzen von Unterfranken verortet, ist die Große Kreisstadt eines bis heute geblieben: Das in der ganzen Welt bekannte und geschätzte bayerische Staatsbad an der Fränkischen Saale. Laut Emnid-Umfragen seit Jahr und Tag von den Befragten zudem als „bekanntester Kurort Deutschlands“ genannt, lebt die „Rosenstadt“ von der großen Tradition und den ebenso großen Namen aus Kultur und Politik, die immer schon gern hierher in die „Sommerfrische“ reisten, um Kraft zu tanken oder sich an kulturellen Angeboten zu erfreuen. Bayernkönig Ludwig II. erhob den Ort bereits 1883 zum Bad. Die bis heute sprudelnden Heilquellen Pandur und Rakoczy mit ihrer positiven gesundheitlichen Wirkung lockten gekrönte Häupter und Staatenlenker in den schmucken Kurort im Windschatten der Rhön. Im gemäßigt milden und sommerkühlen Klima weilte Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn („Sisi“) hier, aber auch Russlands Zar Alexander II., Russlands Großschriftsteller Leo Tolstoi und nicht zuletzt Reichskanzler Otto von Bismarck. Hochherrschaftliches Flair gibt es noch heute auf Schritt und Tritt zu spüren, vor allem im „Kissinger Sommer“, wenn große Kultur disziplinenübergreifend die Szenerie rund um die historischen Gebäude wie den Regentenbau und Europas größte Wandel- und Brunnenhalle bestimmt. Namhafte Künstler sorgen für einen bunten, stets aber hochklassigen kulturellen Mix. Das international renommierte Musikfestival „Kissinger Sommer“ feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen und verwandelt den Kurort vom 19. Juni bis zum 19. Juli für vier Wochen in einen einzigartigen Schauplatz für klassische Musik. Angeführt wird die Riege der Musiker im Jubiläumssommer von Primadonna Cecilia Bartoli, aber auch Violinvirtuose David Garrett, Opernsängerin Waltraud Meier und Dirigent Christoph Eschenbach zählen zu den Gästen des Musikfestivals, die u.a. im Max-Littmann-Saal im Regentenbau auftreten.

In allerbester Lage liegt das von Geschäftsführer Christian Weghofer (r.) gemanagte First-Class-Hotel "Kaiserhof Victoria" unmittelbar an den weltbekannten Bad Kissinger Kuranlagen. Stilvolle Eleganz ist auch für das historische Restaurant "Kaisersaal" in der Beletage charakteristisch.

Eine der Top-Adressen in Unterfranken

Eine Herzensangelegenheit ist dem ältesten Gradierstandort Europas zudem die gemeinsam mit anderen bedeutenden Bädern Europas (Baden-Baden, Karlsbad, Marienbad, Vichy, Wiesbaden u. a.) initiierte Bewerbung als „Great Spas of Europe“, verbunden mit der Aufnahme in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten. Fast im Gleichschritt mit der Kurstadt macht sich auch die Premium-Hotellerie des Staatsbades daran, den weitgereisten Gästen erstklassige Offerten zu bieten. Eine dieser kompromisslos qualitätsorientierten Adressen ist das mit vier Sternen klassifizierte Hotel „Kaiserhof Victoria“. Unter der Ägide von Geschäftsführer Christian Weghofer hat sich das erste Haus am Platz in den vergangenen Jahren systematisch weiter entwickelt. Insgesamt stehen auf einer Gesamtfläche von 15.000 qm, aufgeteilt auf vier Gebäudeteile, derzeit 168 top ausgestattete Zimmer und Suiten zur Auswahl. Das unter Denkmalschutz stehende First-Class-Domizil wurde zwischen 1836 und 1840 erbaut und hat von seinem historischen Charme der Zeit, als hier Könige und Kaiser, Politiker und Künstler verkehrten, nichts verloren. Gleichwohl ist wohltuend die Moderne eingezogen. Erstrahlen die Festsäle mit ihren bemalten Decken und den kostbaren Jugendstil-Ledertapeten in altem Glanz, so setzt Geschäftsführer Weghofer in der Neugestaltung der Refugien und des großzügigen Wellnessbereichs „Kaiserhof SPA“ auf das Neue, Zeitgemäße und Angenehme. Bis zum Frühjahr 2016 werden wiederum 15 Zimmer komplett neu saniert und luxuriös eingerichtet. Das vielleicht schönste Wohnangebot offerieren die 50 qm große „Kaiserhof-Suite“ und die rund 40 qm große „Victoria-Suite“. Zur nachhaltigen Verschönerung des imposanten Gebäudekomplexes mit seinem weitläufigen Hotelpark passt gedeihlich die aktuelle Meldung, dass auch der „Kaiserhof SPA“ weiter ergänzt wird. Ganz neu hinzugekommen sind beispielsweise vier moderne Behandlungsräume für Moorpeeling. Der große Indoor-Pool, mit Whirlpool, Saunalandschaft, Kaiserbad, Tauchbecken, Räumen der Stille, sowie die Fülle an Angeboten manifestieren die Qualitätsoffensive des Grandhotels und seiner 80 Mitarbeiter.

Feines aus der Frankenstube

Das Streben nach Perfektion erlebten wir anlässlich unseres Testbesuchs eindrucksvoll ressortübergreifend. Auch die Kulinarik des Hauses schickt sich an, das erreichte hohe Niveau nicht nur zu konsolidieren, sondern weiter zielführend auszubauen. Während die weiße Brigade unter Führung ihres Küchenchefs Thorsten Duda und seines Stellvertreters Peter Horntrich im wunderschönen Restaurant „Kaisersaal“ mit seinen prunkvollen Kristallleuchtern, den Stuckverzierungen und Jugendstilfenstern im angrenzenden Wintergarten-Restaurant allabendlich die beliebten Verwöhn-Buffets offeriert, demonstriert sie im feinen À-la-carte-Restaurant „Frankenstube“ (28 Plätze) ihr handwerkliches Können mit einer frischen und tadellos inszenierten fein-fränkischen Küche der Jahreszeiten. Mit Restaurantleiter Giuseppe Cerasola steht dem agilen und sympathischen Service ein herzlicher und kompetenter Chef vor. Seinen Empfehlungen aus der mit fränkischen Weinen sehr gut bestückten Karte kann der Gast bedenkenlos folgen. Erfreulich ist die Zahl der offenen Positionen, nicht minder positiv ist, dass auch Weingüter aus Europa inzwischen Eingang gefunden haben. Duda und Horntrich haben in ihrer kulinarischen Performance noch einmal zugelegt. Ihre aromenstarke und à point zubereitete Jahreszeitenküche spannt gekonnt den Bogen zwischen Bodenständigkeit und weltläufigen Exkursen. Unser Testmenü wurde von dem wohlschmeckenden Küchengruß „Gebratene Blutwurst“ eröffnet, anschließend servierte das Serviceteam ein „Mariniertes Thunfischcarpaccio mit Limone, Olivenöl, Rauke und gehobeltem Parmesan“.

Links: Klein, aber fein präsentiert sich im Bad Kissinger Grandhotel das Genussrefugium „Frankenstube“. Hier gibt es fein-fränkische A-la-Carte-Küche auf Zwei-Sonnen-Niveau. Rechts: Zwei, die ihr Kochhandwerk bestens beherrschen: Küchenchef Thorsten Duda (r.) und sein Stellverteter Peter Horntrich.

Ein ebenso erfrischender wie gelungener Auftakt. Zur dann gereichten und ebenfalls tadellosen „Getrüffelten Perlhuhnconsommé unter der Blätterteighaube“ mundete köstlich die Weiß- und Grauburgunder- Cuvée „Burg und Er“ vom fränkischen Privatweingut Schloss Saaleck. Dieser köstliche Tropfen eskortierte auch das dann aufgetragene „Weiße Heilbuttfilet auf schwarzen Belugalinsen an Wasabischaum und Fenchelpüree“. Wunderbares Aromenspiel aus Süße und Schärfe, so lautete die Randnotiz zu diesem Gang. Absoluter Geschmackshöhepunkt des Menüs war freilich das „Gebratene Medaillon vom Hirschkalbsrücken mit nussiger Kräuterkruste, geschwenktem Wirsing, Preiselbeer-Gewürzjus und Tranche vom Kartoffel-Aprikosenstrudel“. Ein Gaumenkitzel nah an der Höchstbenotung, zu dem der von Maître Cerasola ausgewählte „Le Volte 2010“ aus der „Tenute Ornelleia“ perfekt passte. Dass auch die Patisserie im Vergleich zum Vorjahresbesuch ihr Niveau nochmals verbessern konnte, unterstrich das Dessert „Feinste Träne mit Kir-Royal-Mousse an weißer Schokoladenmousse und Früchten“. Einfach himmlisch! In der Summe des Gebotenen ein ausgezeichneter Gesamteindruck, auch was die optische Präsentation der Teller anbelangt. Als Zeichen unserer Anerkennung setzen wir ein Pluszeichen hinter die hiermit bestätigten zwei Sonnen.

„Gebratene Blutwurst“, „Mariniertes Thunfischcarpaccio mit Limone, Olivenöl, Rauke und gehobeltem Parmesan“, „Getrüffelte Perlhuhnconsommé unter der Blätterteighaube“, „Weißes Heilbuttfilet auf schwarzen Belugalinsen an Wasabischaum und Fenchelpüree“, „Gebratenes Medaillon vom Hirschkalbsrücken mit nussiger Kräuterkruste, geschwenktem Wirsing, Preiselbeer- Gewürzjus und Tranche vom Kartoffel-Aprikosenstrudel“, „Feinste Träne mit Kir-Royal-Mousse an weißer Schokoladenmousse und Früchten“.

Frankenstube
Hotel Kaiserhof Victoria GmbH
Am Kurgarten 5/7
D-97688 Bad Kissingen

Tel.: 0971/7010
Fax: 0971/701197

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kaiserhof-victoria.de

Geschäftsführer: Christian Weghofer
Küchenchef: Thorsten Duda
Stellv. Küchenchef: Peter Horntrich
Restaurantleiter: Giuseppe Cerasola

Service: Sehr gut
Weine: Gut
Ambiente: Gediegen elegant


Refugium des Besonderen

Ein Grandhotel klassischen Zuschnitts ist das mit vier Sternen klassifizierte Hotel „Kaiserhof Victoria“. Es residiert in Premiumlage direkt am Kurgarten des bayerischen Staatsbades Bad Kissingen. Die Melange aus Tradition und Trend in Verbindung mit exquisiten Logisangeboten und fein-fränkischer Kulinarik macht das Domizil zu einer der ersten Adressen in Unterfranken.

von Ingo Schmidt

Bad Kissingen macht sich fein. Deutschlands bekanntester Kurort, so das Ergebnis einer Emnid-Umfrage vor Jahr und Tag, schickt sich an, die Pole-Position unter den Staatsbädern hierzulande zu festigen. Jetzt im Frühling ist es eine Wonne, durch die prächtigen Parkanlagen zu schlendern und auf Schritt und Tritt der stolzen Geschichte des bayerischen Staatsbaden in Unterfranken zu begegnen. Die verantwortlichen Protagonisten in Touristik, Hotellerie und Wirtschaft setzen gekonnt auf die Vermählung von Historie und Moderne. So ist der Kultur- und Veranstaltungskalender des weltbekannten heilklimatischen Kurortes an der Fränkischen Saale übers Jahr gesehen prall gefüllt. Die Akzentuierung reicht von regional bis international. Die Klassikavantgarde trifft sich Jahr für Jahr zum „Kissinger Sommer“. Heuer findet das renommierte Musikfestival vom 13. Juni bis zum 13. Juli statt und wird wieder Weltstars in die Große Kreisstadt mit seinen sieben Mineralquellen locken. Und Bad Kissingen tut noch viel mehr. Gemeinsam mit anderen bedeutenden Bädern Europas bewirbt sich der Kurort seit 2013 neben Baden-Baden, Karlsbad, Marienbad, Vichy, Wiesbaden und weiteren transnational um die gemeinsame Aufnahme in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten als „Great Spas of Europe“. Die herausragenden historischen Gebäude wie beispielsweise der Regentenbau und Europas größte Wandel- und Brunnenhalle legen Zeugnis ab von der Größe und Pracht der Bäderkultur Bad Kissingens seit dem 19. Jahrhundert. Bayernkönig Ludwig II. erhob den Ort bereits 1883 zum Bad. Die berühmten Heilquellen Pandur und Rakoczy lockten gekrönte Häupter und große Namen gleichsam scharenweise in den Kurort.


Der noble „Kaiserhof Victoria“ beeindruckent mit historischer Bausubstanz. So etwa das unter Denkmalschutz stehende Treppenhaus im Haupthaus.

Prachtvoll gestaltet ist das Café-Restaurant „Wintergarten“ mit seinen Jugendstilelementen. Hier genießt der Gast morgens das opulente Frühstücksbüffet mit Blick in den hoteleigenen Park.

Das Erste Haus am Platz

Bei soviel Glanz und gewachsener Struktur ist es nicht weiter verwunderlich, dass es auch um die Gastlichkeit bestens bestellt ist. Es gibt herausragende repräsentative Adressen, denen man die ruhmreiche Zeit, als hier der europäische Hochadel residierte, bis heute an der aufwändigen Fassadengestaltung und dem luxuriösen Interieur ansieht. Erfahrene Hoteliers wie etwa Geschäftsführer Christian Weghofer vom „Kaiserhof Victoria“ haben freilich längst zu einer Qualitätsoffensive aufgerufen und ihre Häuser fit gemacht für die anspruchsvollen Desiderate ihrer weit gereisten Gästeschar. So sind im Bestand des noblen Vier-Sterne-Grandhotels in allerbester Lage direkt am Kurgarten unter Einhaltung denkmalschutzrelevanter Auflagen Logisangebote geschaffen wurden, die das First-Class-Domizil zurecht als Erste Adresse mit fantastischem Blick auf den Kurgarten und die beeindruckende Kurarchitektur mit Arkaden- und Regentenbau ausweisen. Geschäftsführer Christian Weghofer, gebürtig aus der Steiermark und ausgestattet mit namhaften Karrierestationen, darunter das „Kurhaus“ in Wiesbaden, hat im Sommer 2013 im historischen Haupthaus neue elegante Juniorsuiten stilvoll eingerichtet. Hinreißend gelungen ist das stimmungsvolle Spiel in Nussbaum und dunkelroten Farben. Von hier aus genießt der Gast einen herrlichen Blick ins Grün. Das ultimative Wohnangebot offeriert die 50 qm große „Kaiserhof-Suite“, nicht minder imposant gestaltet ist die rund 40 qm große „Victoria-Suite“. Insgesamt stehen derzeit im Grandhotel 172 Zimmern und Suiten zur Auswahl. Permanent wird das noble Haus unterder wegweisenden Qualitätsoffensive von Geschäftsführer Christian Weghofer nachhaltig verschönert und verjüngt. So entstehen derzeit im Haupthaus zehn neue Superior-Doppelzimmer mit erstklassiger Ausstattung.
Das Grandhotel ist ein echtes Allroundtalent auf einer Gesamtfläche von 15.000 qm, aufgeteilt auf vier Gebäudeteile. Zwischen 1836 und 1840 erbaut, erstrahlt die stolze Adresse heute wieder in altem Glanz. Die Ambiance und der Charme etwa der Festsäle mit ihren bemalten Decken und den kostbaren Jugendstil-Ledertapeten sind von erhabener Anmutung. Auch die Restaurants und gastlichen Outlets sind Nostalgie pur. Allen voran das wunderschöne Restaurant „Kaisersaal“ mit seinen prunkvollen Kristallleuchtern, den Stuckverzierungen und Jugendstilfenstern im angrenzenden Wintergarten-Restaurant. Sie bieten einen ebenso kultivierten wie genussvollen Rahmen für das kulinarische Erlebnis „Kaiserhof Victoria“. Der „Kaiserhof-Spa“ ist die exquisite Ergänzung, er bietet viel Raum mit großem Pool, Whirlpool, Saunalandschaft, Kaiserbad, Tauchbecken, Ruheräumen und Fitnesseinrichtung. Es gibt eine Fülle an Angeboten, von Wellnessmassagen über Aromabäder bis hin zur klassischen Trinkkur und Behandlungen mit Naturmoor, Heilkreide und Sole. Die Kur- und Bädereinrichtungen des Staatsbades sind gleich vis à vis. Und das Grandhotel selbst verfügt über zwei neue Kosmetikabteilungen (mit der Beautylinie „La Mer“). Näher kommt man in Bad Kissingen dem Thema Erholen und Genießen nicht auf die Spur.


Ein Quartett, das auf Augenhöhe Impulse setzt: Geschäftsführer Christian Weghofer (r.), Restaurantleiter Giuseppe Cerasola, Küchenchef Thorsten Duda und sein Stellverteter Peter Horntrich.

Gediegene Eleganz charakterisiert auch das Restaurant „Kaisersaal“ mit seinem imposanten Kronleuchter in der Belle Etage des Vier-Sterne-Hotels.

Fein-fränkische Gaumenfreuden

Die Küche im Kaiserhof verfestigt den durchweg positiven Eindruck. Sie liegt in den Händen von Küchenchef Thorsten Duda (zuvor im Romantik Hotel „Neumühle“ in Wartmannsroth) und seinem Stellvertreter Peter Horntrich. Zwei gebürtige Unterfranken, die sich seit über zehn Jahren aus gemeinsamen Zeiten im Bad Kissinger Hotel „Frankenland“ kennen und schätzen. Zum festen Repertoire der rund ein Dutzend Köche umfassenden Brigade gehören im historischen „Kaisersaal“ in der Belle Etage“ aufwändig inszenierte Themenund Schmankerlbuffets im Rahmen der Verwöhnpension. In der kleinen, feinen „Frankenstube“, die maximal 18 Genießern Platz bietet, geht es im A-la-Carte-Bereich „fein-fränkisch“ zu. Hier zelebrieren beide Herdkünstler eine aromenstarke Heimatküche, die gekonnt zwischen Bodenständigkeit und weltläufigen Exkursen den lukullischen Bogen spannt. In Restaurantleiter Giuseppe Cerasola verfügt die „Frankenstube“ über einen versierten Chef de Rang. Dank seiner ausgeprägten Wein-Affinität empfiehlt er mit viel Passion aus der hauptsächlich mit fränkischen Gewächsen gut gefüllten Weinkarte den passenden Tropfen für die fein zubereiteten Speisen der Küche. Die setzt - wo es der eigenen Qualitätsanspruch zulässt – auf lokale Viktualien. So kommen Fleisch und Wurstspezialitäten in vorzüglicher Güte von der „Metzgerei Brunner“ aus Bad Kissingen. Frisches Gemüse liefert die Firma „Mönch“ aus Bad Bocklet. Zum Kundenkreis des „Kaiserhofs“ zählt auch die überregional bekannte Schokoladenmanufaktur Borst aus Sandburg. Sie ist für ihre erlesene Pâtisserie bekannt und versorgt sogar den europäischen Adel mit feinstem Naschwerk.
Zu unserem Frühlingsmenü reichte der agile Service zunächst als Appetizer ein Lachstatar auf dem Löffel. Das fünf-gängige Menü startete hernach mit „Mariniertem Spargel an Carpaccio vom Rind mit Rucola und Parmesanspänen“. Ein sehr gelungener Auftakt mit schöner mediterraner Akzentuierung. Dann folgte eine prononciert gewürzte Bärlauchsuppe. Das anschließend aufgetragene „Kross gebratene Zanderfilet mit Scampo auf grünem Spargelrisotto, Rieslingschaum und grünem Spargel“ war das Ergebnis einer tadellosen handwerklichen Zubereitung mit perfekten Garpunkten. Selbiges darf dem „Filet vom Fränkischen Kalb an Morchelrahmsauce, hausgemachten Nudeln und Frühlingsgemüse“ attestiert werden. Das süße Finale war schlichtweg superb dargeboten: „Crème Brûlée mit Rahmeis und frischen Früchten“. Fazit: Der „Kaiserhof Victoria“ ist weiter auf der Erfolgsspur und die Küche hält mühelos den Anschluss, so dass der kulinarische Wiederbesuch das Ergebnis von zwei Sonnen vor zwei Jahren manifestiert.

Frankenstube
Hotel Kaiserhof Victoria GmbH
Am Kurgarten 5/7
D-97688 Bad Kissingen

Tel.: 0971/7010
Fax: 0971/701197

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.kaiserhof-victoria.de

Geschäftsführer: Christian Weghofer
Küchenchef: Thorsten Duda
Stellv. Küchenchef: Peter Horntrich
Restaurantleiter: Giuseppe Cerasola

Service: Sehr gut
Weine: Gut
Ambiente: Gediegen elegant

Tiepolo, Juli 2012
Ein wahrhaft kaiserliches Vergnügen
Kalbsrückensteak
Der „Kaiserhof Victoria“ ist eine der ersten Adressen in Bad Kissingen. Im Grandhotel, wo einst der europäische Hochadel logierte, werden Gäste mit kulinarischen Gaumenfreuden vom Feinsten verwöhnt.
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SAVOIR-VIVRE, Juli 2012
Faszination Grandhotel

Trends und Traditionen im bayerischen Staatsbad Bad Kissingen: Das First-Class-Domizil „Kaiserhof Victoria“ am Kurgarten besticht durch seine geschichtsträchtige Eleganz mit gleichzeitig modernem Flair. Die Protagonisten des Engagements: Geschäftsführer Christian Weghofer und Küchenchef Steve Blumenthal.
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BAD KISSINGEN
Vier Sterne für das Hotel Kaiserhof Victoria

(far) Ein bisschen Stolz zeigt Christian Weghofer schon, wenn er das schwere Schild in seinen Händen wiegt. Die vier Sterne, die der 42-jährige Hoteldirektor für das Kaiserhof Victoria jetzt vorweisen kann, haben Gewicht. Wie viel, das drückt sich nicht nur in Kilogramm aus. Das Schild ist zwar dick und ganz aus Metall. Noch schwerer aber wiegt die Klassifizierung für die Reputation. Ein Hotel in der Größenordnung des 160-Betten-Hauses brauche einfach eine Klassifizierung, meint Weghofer. Seiner Erfahrung nach legen auch immer mehr Gäste Wert darauf.



Gloria Victoria: Christian Weghofer, Direktor des Hotels Kaiserhof Victoria, mit dem Schild, das die vier Sterne anzeigt, mit denen sein Haus von der Dehoga klassifiziert worden ist.

160-Betten-Haus
Das Verfahren der Klassifizierung habe etwa ein halbes Jahr gedauert, blickt der gebürtige Österreicher zurück. Die 63 Mitarbeiter des Hotels – Aushilfen sind in die Zahl eingerechnet – hätten sich in den vergangenen Monaten ganz schön ins Zeug gelegt, um die Prüfungskommission des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) zu überzeugen.
Die Anstrengung lohne sich aber. „Wir sind auf einem guten Weg“, sagt Weghofer, ohne zu verhehlen, dass noch nicht alle Ziele auf diesem Weg erreicht sind. Sein Haus habe sich in der jüngeren Vergangenheit deutschlandweit positioniert. Auch im Tagungsgeschäft, habe er das Victoria inzwischen „gut etabliert“. Der weiteren Entwicklung sehe er optimistisch entgegen. Zumal es doch auch für den Standort Bad Kissingen als Ganzes mal „eine Kehrtwende“ geben müsse.
2009 habe der Kaiserhof Victoria an die 40 000 Übernachtungen verzeichnet, berichtet der Hoteldirektor. Heuer werde das Ergebnis sicherlich „wesentlich besser“ ausfallen, ergänzt er, „und zwar sowohl von der Auslastung als auch von der Wirtschaftlichkeit her“.

Dass die vier Sterne – vorher war das Victoria überhaupt nicht klassifiziert – wegen der bevorstehenden Schließung des unmittelbar benachbarten Steigenberger Kurhaushotels in eine günstige Zeit fallen, will Weghofer nicht umstandslos unterschreiben. „Mir wär's lieber gewesen, wenn das Steigenberger geblieben wäre.“ Eine leer stehende Immobilie an dieser Stelle schade dem Gesamteindruck am Kurgarten enorm. Wenn da zum Beispiel ein Tagestouristen vom Zentrum her komme, „sagt der sich, da brauchst du gar nicht weiter zu gehen.“

Neues in der Hotellandschaft
Vorsichtig zurückhaltend äußert Christian Weghofer sich auch auf die Frage nach der Einordnung des Kaiserhofs Victoria in die Kissinger Hotellandschaft. Da seien im Moment einige Unwägbarkeiten. Der Kissinger Hof sei als Hotel weggefallen. Und was die weitere Entwicklung bei Fürstenhof und Schweizerhaus sowie beim Steigenberger bringt, müsse man abwarten. „In einem Jahr kann man die Lage bestimmt besser beurteilen.“



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Breit gefächert am Hotelmarkt positionieren

Wohin der neue Geschäftsführer mit dem Kaiserhof Victoria will

Bad Kissingen (far) Christian Weghofer hat im Hotel Victoria keine leichte Aufgabe angetreten, das weiß er selber. In Zeiten der Krise ein Hotel am Markt zu platzieren, das bis vor einigen Monaten noch Kurklinik war, heißt bei Null beginnen. Da müsse man sich praktisch alles neu erarbeiten, so der 41-jährige. Anfang Juli hat der Österreicher seine Aufgabe als Geschäftsführer des Hauses an der Kurhausstraße angetreten. Und er hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. 70 Prozent Auslastung wolle er erreichen, sagt er. In den nächsten ein bis zwei Jahren. Und das in einem Kurort, der bereits das eine oder andere Hotelzimmer vorweisen kann. Umsetzen will Weghofer das Ziel unter anderem mit intensiveren Anstrengungen im Verkauf. Dazu werde im Haus eine eigene Abteilung eingerichtet. Die Stelle eines Sales Managers ist ausgeschrieben. Auch auf Messen werde man sich demnächst präsentieren.

Um am Markt „ordentlich positioniert“ zu sein, sagt Weghofer, müsse das Angebot des Hauses möglichst „breit gefächert“ sein. Deshalb werde man Individualreisende ebenso ansprechen wie Gruppenreisende und Tagungsgäste.

Suchen werde sich das Victoria seine Gäste sowohl auf dem deutschen als auch auf dem internationalen Markt. Was die Tagungen angeht, setzt Weghofer vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Staatsbad GmbH und deren Raumangebot in den unmittelbar gegenüber gelegenen Kurgebäuden. Im Übrigen wolle sich das Victoria auf für die Kissinger noch weiter öffnen. Künftig gebe es jeden ersten Sonntag im Monat Brunch. Außerdem wolle er das Victoria als Haus für Feste und Veranstaltungen in Bad Kissingen etablieren.

Daten & Fakten
Der Kaiserhof Victoria hat nach Angaben von Geschäftsführer Christian Weghofer 160 Zimmer und zurzeit 50 Beschäftigte. Hotel ist der Kaiserhof erst seit vergangenem Dezember. Davor war das prominent gelegene Haus bis zu einer Insolvenz viele Jahre als Kurklinik betrieben worden.



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Bilder in ungewöhnlicher Technik und in ungewöhnlicher Größe

Bad Kissingen (svd) Mit 27 Werken des Kissinger Malers Lothar Gärtner kam schon Anfang Juni der Sommer in Hotel Kaiserhof Victoria. Alle Bilder in seiner eigenen Krakelier-Technik („Das Verfahren ist mein Geheimnis“) zeigen fantasievolle Baum- und Waldlandschaften, deren leuchtenden Farben sommerliche Wärme ausstrahlen. „Der Sommer hat ein Zuhause“ heißt deshalb seine Ausstellung, die noch bis 31. August gezeigt wird. Seit einem Jahr hat sich Gärtner auf die neue Krakelier-Technik spezialisiert, die mit ihren aufgebrochenen und rissigen Farben eine gewisse Dreidimensionalität vorspielt. Eindrucksvoll ist dies auf zwei besonders großen Bildern (2mal 1,60 Meter) zu erkennen. Gärtner: „Bilder dieser Größe habe ich noch niemals in einer Ausstellung gezeigt.“ Doch nicht nur die Farbschichten seiner Gemälde sind gebrochen.“ Zerstörung und Schönheit gehören für mich zusammen.“ Denn aus Zerstörtem könne man immer wieder etwas Schönen und Neues gestalten, sagt der Künstler. Demonstrativ deutet er dabei auf sein Bild „Glaube-Liebe-Hoffnung“, das er vor zwei Jahren auf der skandalumwitterten Ausstellung „Eros und die Gottesfrage“ gezeigt hatte. Dieses Gemälde hat er inzwischen kunstvoll „zerstört“, indem er die drei Säulen vergrößert und mit positiveren Farben übermalt, das Metallkreuz entfernt und eine zerbrochene Tonscherbe an dessen Stelle eingefügt hat, der er mit aufgemalter bunter Landschaft zu neuer Schönheit verholfen hat. Das beste Bild der Ausstellung sei für ihn selbst aber eines der beiden großformatigen, erzählte Gärtner Hoteldirektor Christian Weghofer. „Hier sind mir die Farben besonders gut gelungen.“ Es sei Ihm auch relativ schnell von der Hand gegangen. „Die schnellsten Bilder sind die geilsten“, ist er noch immer begeistert. Denn dann kämen die eigenen Gefühle am besten zum Ausdruck. Langes Überlegen schade der eigenen Kreativität.



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Einstieg ins Tagungsgeschäft
Weitere Investitionen in das Hotel „Kaiserhof Victoria“
– Hoher Anspruch für die Zukunft


Bad Kissingen. Der Geschäftsführer des Hotels „Kaiserhof Victoria“, Christian Weghofer, hat einen hohen Anspruch. Er möchte das Haus zu einer der ersten Adressen am Platze machen. Um dies zu erreichen, investiert der Eigentümer derzeit in ein weiteres Standbein: das Tagungsgeschäft.

Seit etwas über einem Jahr ist das Hotel „Kaiserhof Victoria“ auf dem Markt. Haupt-Zielgruppen sind der selbstzahlende Kurgast, der etwas für seine Gesundheitsvorsorge tun möchte, der reine Urlaubsgast sowie Gäste, die auf die Bereiche Wellness und Kosmetik Wert legen.

Für 150 Teilnehmer
Nun will das Haus offensiv ins Tagungsgeschäft einsteigen und lässt sich das vorerst gut 100 000 Euro kosten. Derzeit entstehen in den ehemaligen Therapieräumen des Seitenflügels zu den bestehenden zweien sieben neue Tagungsräume, einer davon für rund 150 Personen. Hinzu kommt die entsprechende technische Ausstattung. „Mangels Werbung, Räumlichkeiten und Verkauf hatten wir bisher kaum Tagungen“, so Geschäftsführer Weghofer. Doch seit vier Monaten verfügt das „Kaiserhof Victoria“ über einen eigenen Verkäufer, der mit dem Hotel und seinen demnächst bestehenden Tagungsmöglichkeiten offensiv auf den Markt geht.

Verhandlungen
Schon wegen der Größe des Hauses, es bietet derzeit in allen vier Gebäuden zusammengerechnet 220 Betten, müsse man ins Tagungsgeschäft einsteigen, sagt Weghofer. Er ist der Meinung, dass mit Tagungen ein gutes Geschäft zu machen sei. „Wir stehen mit mehreren Unternehmen in Verhandlungen“. Im Jahresdurchschnitt 2009 war das „Kaiserhof Victoria“ zu rund 50 Prozent ausgelastet. Das führt darauf zurück, dass im 1. Halbjahr 2009 kein Marketing gemacht wurde. Doch inzwischen sehe das Haus mit seinen 50 Mitarbeitern einer gesicherten Zukunft entgegen.

Trinkkuren
Das Hotel „Kaiserhof Victoria“ wirbt nicht nur mit dem historischen Ambiente des Hauses, sondern auch mit dem Flair Bad Kissingens. Auch die ortsgebundenen Heilmittel werden berücksichtigt. Seit 1. Januar 2010 hat das Hotel eine eigenen Ärztin. Praxisschwerpunkte sind neben der orthopädischen Schmerztherapie Trinkkuren mit den Kissinger Quellen bei funktionellen Störungen des Magen-Darm-Traktes. Zum Angebot der Privatpraxis kommen unter anderem noch Manuelle Therapie und Atlastherapie bei Kindern, Kiefergelenksbehandlungen sowie Chinesische Akupunktur hinzu. Viel Geld hat der Eigentümer auch in die Wellness-Abteilung gesteckt. Die ehemalige Klinik-Atmosphäre ist dort nicht mehr auszumachen.

Zugpferd Kultur
Die Bad Kissinger Kulturereignisse werden ebenfalls gezielt vermarktet. Er habe Stammgäste, die drei bis vier Mal im Jahr für ein bis zwei Wochen anreisen, um die Angebote wie den „Kissinger Sommer“ wahrzunehmen. Nicht zuletzt will Christian Weghofer auch die Einheimischen ansprechen. Zum Beispiel über das Restaurant oder hauseigenen Veranstaltungen. Nun hofft Geschäftsführer Weghofer auf weitere Investitionen. Vor allem in die Gästezimmer des Haupthauses. Als einen weiteren Schritt, um dem selbst gestaltetem Anspruch gerecht zu werden.